In sechs Wochen durch die Weltgeschichte

Extra | Andreas Kremla | aus FALTER 41/11 vom 12.10.2011

Geschichte: Ernst Gombrichs Klassiker für Jugendliche (und Erwachsene) mit neuen Bildern von Kat Menschik

Hier kommt Geschichte in Geschichten: Der Doyen der Kunstgeschichte Ernst Gombrich berichtet in seiner "Weltgeschichte für junge Leser“ über die spannenden Erlebnisse konkreter Menschen in alten Zeiten. Von Ignatius von Loyola etwa erzählt er, wie dieser nach Kampf und schwerer Verwundung lernte, sich zu beherrschen. Details zur Geschichte des Jesuitenordens scheinen dabei Nebensache zu sein.

Dieses Buch hat selbst eine Geschichte. Der 26-jährige frischgebackene Kunsthistoriker fand im Wien des Jahres 1935 keine Arbeit. Da ein englisches Geschichtsbuch für Kinder, das er übersetzen sollte, ihm zu schlecht erschien, bot er an, selbst eins zu schreiben. Der Verleger wollte es innerhalb von sechs Wochen haben.

Dem Buch hat diese Tempovorgabe - ein kurzes Kapitel pro Tag - nicht geschadet, im Gegenteil: Der flotte Stil dieser Wissensvermittlung sowie der personenzentrierte Zugang


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