Der Finanzmarkt ist keine Hölle finsterer Zocker

Extra | Sebastian Kiefer | aus FALTER 41/11 vom 12.10.2011

Wirtschaft: Georg von Wallwitz erklärt anschaulich und unterhaltsam, wie die Finanzmärkte und die Moderne funktionieren

Wenn jemand eine "fröhliche Einführung in die Finanzmärkte“ schreibt und kein Witzbold, sondern Fondsmanager ist, will er mindestens zweierlei: das Bedürfnis nach einem Verstehen der mittlerweile unser Leben bestimmenden Märkte befriedigen, ohne dabei einen makroökonomischen Grundkurs abzuhalten.

Und die Schreckensvisionen bannen, nach denen wir uns den Finanzmarkt als Höllenreich finster irrationaler Börsenzocker vorstellen müssen, die gigantische Luftbuchungen machen, Staaten in den Ruin treiben, mit immer neuen Fantasieprodukten die unschuldigen Sparer und braven Landesbanken schröpfen.

Wenn man nun außerdem, wie Georg von Wallwitz, studierter Philosoph (und Mathematiker) ist, wird das Nachdenken über die Börse ein Nachdenken über den modernen Menschen: Die Idee ist nicht neu, doch so geistreich plaudernd, gespickt mit Aphorismen und pointierten Anekdoten


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