Unterteilter Schlaf ist ganzer Schlaf

Extra | Julia Kospach | aus FALTER 41/11 vom 12.10.2011

Schlafforschung: Tobias Hürter hat die neuesten Erkenntnisse zum Thema Schlaf zusammengefasst

Nacht für Nacht spielen sich in den Schlafzimmern der Welt Dramen ab. Ihr Name: Schlaflosigkeit. Der getrübte Schlaf hat viele verschiedene Gesichter. Das internationale Standardhandbuch zur Klassifikation von Schlafstörungen unterscheidet mehr als 100 Erkrankungen: von unruhigen und heißen Beinen bis zu Albträumen und schmerzhaften Erektionen.

Allein in Deutschland, schreibt Tobias Hürter in "Du bist, was du schläfst“, haben laut Umfragen mehr als 40 Prozent der Menschen Probleme mit dem Schlaf, fünf Prozent leiden unter ernsten Schlafstörungen.

Ihnen fehlt es angeblich an jener einzigen richtigen Art von Schlaf, genannt "hygienischer Schlaf“, die nach vielen Medizinern so und nur so aussieht: durchgehend mindestens sieben Stunden, zwischen 23 und sieben Uhr. "Wer später oder früher schlafen geht, muss sich eine Rhythmusstörung nachsagen lassen, wer zwischendurch aufwacht, eine Durchschlafstörung.


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