Kommentar

Gehasst, verdammt, vergöttert. Der harte Abschied von Steve Jobs

Computerwelt

Falter & Meinung | Ingrid Brodnig | aus FALTER 41/11 vom 12.10.2011

Wenn berühmte Personen sterben, schaltet sich bei vielen Menschen das Gehirn aus. Dann werden sie Teil einer globalen Trauergemeinde, die sich gegenseitig im Trübsalblasen bestärkt, so als wäre kein fremder Mensch von ihnen gegangen, sondern ihr bester Freund. Nirgendwo war das so deutlich zu beobachten wie vergangene Woche im Web, nachdem der Tod von Apple-Gründer Steve Jobs bekannt wurde. Auf kreative Weise nahmen viele User Abschied, schrieben auf Facebook und Twitter: "iSad“. Die iPad-Generation weinte um ihren großen Führer.

Natürlich ist da was dran. Wenige Menschen haben das Computerzeitalter so geprägt wie Jobs, der nicht nur ein begnadeter Verkäufer, sondern auch ein Mann mit Gespür für schönes Design und praktische Geräte war. All das sind Eigenschaften, die nur wenige Entwickler aufweisen, und die eindeutig zum Erfolg von Apple führten. Steve Jobs machte unsere Geräte eleganter und seine Garagenfirma zu einem Weltkonzern.

Ihn posthum dermaßen abzufeiern, ist


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