Eine große Party

Politik | Demospaziergang: Klaus Stimeder / New York | aus FALTER 41/11 vom 12.10.2011

Trotz berechtigter Anliegen liegt der Erfolg der "Occupy-Wall-Street“-Bewegung bis jetzt nur in einem: ihrer Medienpräsenz

Das System“ sei das Problem, "die Verhältnisse“ auf jeden Fall, immer aber "der Kapitalismus, wie er jetzt ist“. Es müsse sich nicht weniger als "alles“ ändern, je eher, desto besser. Nicole Vonhaack meint es ernst, deswegen schläft sie jeden Tag unter freiem Himmel, mitten in der Stadt, als Zeichen des Protests. Der Schlafplatz der 20-jährigen Kunststudentin aus Brooklyn ist der Zuccoti-Park, ein mittelgroßer Platz am Rande von Ground Zero in Downtown Manhattan.

Dieser Tage liegen nachts unter seinen Bäumen rund 200 Menschen, sie bilden den harten Kern einer Bewegung, die längst weltweit Anhänger gefunden hat: "Occupy Wall Street“ ("Besetzt die Wall Street“), ein Zusammenschluss von, nun ja, allem und jedem, der mit "den Verhältnissen“ nicht mehr einverstanden ist. Was aber sind nun diese Verhältnisse? Hauptsächlich bestehen sie in den USA


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