"In Wahrheit sind es Druckkostenbeiträge“

Politik | Bericht: Wolfgang Zwander | aus FALTER 41/11 vom 12.10.2011

Die FPÖ erhielt von der Telekom Austria insgesamt 192.000 Euro, über deren Verbleib sie keine Auskunft geben will

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Der heißt in diesem Fall FPÖ.

Während die Sozialdemokraten und die Volkspartei zanken, ob die ÖVP-Beteiligung am Eurofighter- und Telekom-Skandal oder die "Inseratenaffäre“ von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) am Skandalkonto schwerer zu Buche schlägt, geben sich die Freiheitlichen wie gewohnt als Saubermänner und wüten gegen die politische Konkurrenz.

"Offenbar stecken nicht nur ÖVP und BZÖ, sondern auch die SPÖ tief im Hochegger-Sumpf“, sagte Heinz-Christian Strache, Chef der Freiheitlichen, vor wenigen Tagen.

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl schimpfte, wenn auch nur ein Teil der Vorwürfe wahr sei, die gegen SPÖ-Chef Werner Faymann in Zusammenhang mit "seinen Inseratenmalversationen“ im Raum stünden, sei dieser als Bundeskanzler untragbar.

Dem Falter liegen Unterlagen vor, die belegen, dass Kickl und Strache


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