Technik

Penultimate: digitalisierte Bierdeckel zum Kritzeln

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas VaŠEk | aus FALTER 41/11 vom 12.10.2011

Notizen machen war früher einfach: Da genügte einStift - und manch große Idee stand zuerst auf einem schnöden Bierdeckel. Heute gibt es dafür Hightech vom Feinsten, namentlich das iPad, und zahllose Apps für Notizen jeglicher Art.

Eines der einfachsten Tools heißt Simplenote: Per Plus-Button kann man eine neue Notiz anlegen. Die Einträge lassen sich verschlagworten, durchsuchen oder mailen - alles ein wenig schlicht, aber effektiv.

Der Cloud-basierte Dienst Evernote lässt einen Einträge mit anderen Dokumenten (wie Fotos oder Web-Clips) verknüpfen und auf Facebook oder Twitter hochladen. Da die Notizen auf den Evernote-Servern gespeichert werden, kann der Nutzer von verschiedenen Geräten aus auf seine Informationen zugreifen.

Eine ziemlich geniale App für Leute, die viel mitschreiben müssen, ist Soundnote. Das Programm verbindet Notiz- und Aufnahmefunktion auf intelligente Weise: Während man mitschreibt, kann das Gespräch oder der Vortrag mitgeschnitten werden. Wenn man etwas verpasst oder schlampig notiert hat, braucht man nur die unvollständige Textpassage anzutippen und die Audioaufnahme springt automatisch an die entsprechende Stelle. Klingt unspektakulär, spart aber viel Zeit.

Wer lieber mit der Hand schreibt, kann das mittlerweile auch auf dem iPad tun: Die App Penultimate lässt einen mit Finger (oder Stift) nach Herzenslust kritzeln. Vielleicht sollten Sie sich das einfach einmal notieren!

Thomas VaŠek ist Journalist und Buchautor in München


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