Hammerbrot im Brausebad

Stadtleben | Bericht: Iris Meder | aus FALTER 41/11 vom 12.10.2011

Das Badehaus des Karl-Marx-Hofs widmet seine erste große Ausstellung Architekt Hubert Gessner

Menschen wie Lilli Bauer kann man nur bewundern. Gemeinsam mit ihrem Mann Werner T. Bauer hat es die Journalistin geschafft, Fördergeber und Sponsoren von der Notwendigkeit eines Museums zum Roten Wien zu überzeugen. Interessierten aus aller Welt, die sich auf ihrem Wientrip den Karl-Marx-Hof ansehen, bietet nun eine Dauerausstellung Informationen zu seinen politischen und kulturellen Zusammenhängen. Im Mai 2010, anlässlich des 80-jährigen Bestehens des Karl-Marx-Hofs eröffnete die Schau im einstigen Badehaus.

Der Karl-Marx-Hof, entworfen vom Otto-Wagner-Schüler Karl Ehn, ist der bekannteste der roten "Superblocks“. Zur Zeit seiner Entstehung war er die größte Wohnanlage Europas. Teil eines über Steuern finanzierten gigantischen kommunalen Wohnbauprogramms, brachte der Komplex 1382 Wohnungen plus je zwei Zentralwasch- und Badehäuser, Kindergärten, eine Zahnklinik, eine Mütter- und


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