Sehen Sie das Schaf?

Stadtleben | Vorbericht: Irena Rosc | aus FALTER 41/11 vom 12.10.2011

Bei der Slow-Food-Messe Terra Madre im Wiener Rathaus geht es auch ums Waldschaf

Ein "Markt der Vielfalt“ will die Terra Madre sein, die ab diesem Donnerstag zum zweiten Mal im Wiener Rathaus stattfindet. Bei der Slow-Food-Messe zeigen sich nicht nur Produzenten und Landwirte von ihrer genussvollen Seite. Auch Böhmen, Österreich und Bayern präsentieren sich friedlich vereint - in Gestalt des Waldschafes. Mehrere Bauern und Züchter arbeiten nämlich daran, diese bedrohte Tierrasse vor dem Aussterben zu retten.

Nur mehr wenige Exemplare dieser alten, auf das mittelalterliche Zaupelschaf zurückgehenden Rasse gab es vor 20 Jahren. Damals startete ein Generhaltungsprogramm mit dem Ziel, "die gesamte noch vorhandene genetische Breite innerhalb der Rasse nach Möglichkeit als lebende Genreserve für die Zukunft zu erhalten“. Waldschafe sind genügsame Landschaftspfleger mit hoher Fruchtbarkeit, guten Muttereigenschaften und kontinuierlicher Lämmerproduktion.

Einer der Bauern, die dazu beitragen,


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