Wien, wo es isst

Downtown Florianigasse: nicht nur Pizza

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 41/11 vom 12.10.2011

Lang ist die Florianigasse ja nicht. Über 700 Meter erstreckt sie sich zwischen Zweierlinie und Skodagasse (ja, sie geht dann noch weiter), und auf der knappen halben Meile fädeln sich fast 20 Lokale auf, exklusive derer in den Seitengassen. Nicht weniger als fünf davon sind im weitesten Sinne Pizzerien. Warum die gastronomische Dichte, warum so viel Pizza - es gibt zahlreiche Theorien.

1000 und 1 Nacht perfekt gewürzt

Wir beginnen bei der Zweierlinie und ignorieren hier gleich einmal Adam’s Gasthaus, das eh irgendwie okay ist, weiters das auch nur mehr mittel-spannende tex-mexikanische Tin Tan, das Scarabocchio, weil es nur die üblichen Italoverdächtigen führt (aber zumindest einen hübschen Hofgarten hat) und das Zur Wickenburg.

Aber dann kommt’s: der Jagd- und Fischereiverlag. Hier werden nicht nur Bücher wie "Hirsche in der Lobau“ oder "Weiße Stunden und pechige Krucken“ verlegt (Bestseller: "Rotwild-Ansprechfibel“), sondern auch Kurse und Seminare für Wildbretverarbeitung


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige