Politik

Steiermark kurz

Steiermark | aus FALTER 41/11 vom 12.10.2011

Verhetzung FPÖ-Chef Gerhard Kurzmann und der berüchtigte Schweizer Werber Alexander Segert stehen am Freitag wegen des Onlinespiels "Moschee baba“ vor dem Grazer Straflandesgericht. Den beiden sei bewusst gewesen, so die Staatsanwaltschaft in der Anklageschrift, durch die Veröffentlichung des "Computerspiels“, bei dem Muezzins und Moscheen "anvisiert, gelöscht oder versenkt“ werden konnten, "gegen Mitglieder der islamischen Religionsgemeinschaft im Sinne einer tendenziösen Aufreizung zum Hass und zur Verachtung zu hetzen“. Intensiv beschäftigt sich die Anklage aber auch mit Segerts Strategien: Seine Werbestrategien seien oftmals nach dem Prinzip "Keep it simple and stupid“ gestaltet, Botschaften sollten möglichst "einfach und dumm“ gehalten werden.


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