Bewusst angelegter Grünraum

Falter & Meinung | aus FALTER 42/11 vom 19.10.2011

Betrifft: "Demokratie ist derzeit ein ziemlicher Patient“ von J. Gepp, Falter 41/11

Das gesamte Areal steht unter Denkmalschutz. Was zur Anlage gehört, ist eindeutig durch die umgebende Mauer definiert.

Neben dem Eingang Reizenpfenninggasse, im Osten, befindet sich seit der Eröffnung der Anstalt 1907 das Pförtnerhaus. Hier beginnt, wie auch im Süden, das historische Ensemble.

Dass die ebenfalls am Rand positionierte ehemalige "Leichen-Halle“ mit Totenkapelle, spätere Pathologie, zur Anlage gehört, steht wohl außer Zweifel. Dass hier, durch gärtnerisch gestaltete Grünräume, eine sowohl optische wie auch räumliche Trennung zur Krankenanstalt geschaffen wurde, spricht für die Sensibilität des Planers Otto Wagner.

Es stimmt, dass auf diesen Flächen zwischenzeitlich zusätzliche Gebäude standen. Gebäude, die für die Versorgung stark steigender Patientenzahlen notwendig geworden waren. So war die Anstalt zu Zeiten des "Spiegelgrundes“ mehrfach überbelegt. Wie die Widmung "Wohnbebauung


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