Der unerträgliche Leichtsinn der Mainstream-Ökonomen

Wutausbruch: Stephan Schulmeister | Politik | aus FALTER 42/11 vom 19.10.2011

Die griechische Wirtschaft wird 2012 ein viertes Mal schrumpfen. Daher bleibt die Konsolidierung hinter dem Plan zurück. Also fordert die "Troika“ noch mehr Sparen. Nun werden Pensionen gekürzt und Beamte entlassen. Die national-populistischen Medien in den "Retterländern“ sind all dessen überdrüssig: Schickt das Land in die Pleite! Ökonomische Geistesgrößen liefern die wissenschaftliche Legitimation: Eine "geordnete Insolvenz“ würde Griechenland entlasten, man müsse sich nur mit den Gläubigern an einen Tisch setzen. Die Griechen könnten nach Austritt aus der Währungsunion die eigene Währung abwerten, andernfalls müssten die Reallöhne sinken. Gewiss, Banken, Pensionsfonds und Versicherungen würden etwas verlieren, aber besser ein Ende mit Schrecken als …

Das Einfache klingt plausibel, erst recht, wenn man es trivialisiert: Die Notwendigkeit des Sparens durch die Gewissenhaftigkeit der berühmten "schwäbischen Hausfrau“ deutlich zu machen, wunderbar. Und nun Griechenland

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