Und die EU bewegt sich doch!

Politik | Essay: Kurt Bayer | aus FALTER 42/11 vom 19.10.2011

Lange hat die EU sich in der üblichen Verweigerung der Kenntnisnahme geübt. Jetzt, wo wirklich der Hut brennt - Herabstufung Italiens und Spaniens, französischer Banken und von UniCredit, Dexia-Probleme, Abschreibungen bei vielen Banken etc. -, beginnen die EU-Spitzen, die Tiefe der Krise zu akzeptieren und Pläne zu schmieden, wie vorzugehen wäre. Wertvolle Zeit ist vergangen, die Bewältigungskosten sind gestiegen, die politischen Probleme in vielen Ländern nehmen zu und bedrohen massiv den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Plötzlich spricht man von neuen Stresstests (hallo, ist da wer?), von nötigen Rekapitalisierungen der Banken, sogar von einem Schuldenschnitt für Griechenland und hört sogar auf die "ausländischen Besserwisser“ (Timothy Geithner, Christine Lagarde) und schließt wie Angela Merkel auch Vertragsänderungen nicht mehr aus.

Aber was tun? Was ist richtig? Was ist absolut notwendig?

Erstens: Griechenland braucht einen massiven Schuldenschnitt, aber auch neue Geldmittel,

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