Nachgesehen Ein Wiener Schauplatz, an dem kleine oder große Politik stattfindet

Occupy Austria: "Fuck the System! Wenigstens ein bisschen“

Politik | Sahel Zarinfard | aus FALTER 42/11 vom 19.10.2011

Am 15. Oktober um 15 Uhr kam die Protestbewegung Occupy Wall Street am Wiener Westbahnhof an. Der Protestzug führte danach durch die Mariahilfer Straße zum Heldenplatz. Rund 3000 Demonstranten marschierten mit.

Occupy Wall Street nahm in den USA seinen Anfang und richtet sich gegen die Übermacht der Banken. Es folgten weltweite Demonstrationen, unter anderem in New York, Madrid und London. Axel und Yasmin S., ein Ehepaar aus Wien, finden vor allem die Umverteilung ungerecht: "Die Reichen werden reicher und die Mittelschicht wird ärmer.“ Es scheint, als ob aus der Krise 2008 nichts gelernt worden sei, sagt Axel. "Die Politik muss sich von den Ratingagenturen, den Banken und den Finanzmärkten emanzipieren. Das sollte der nächste logische Schritt sein“, meint Yasmin.

In diesem Moment kommt ein anderer Demonstrant vorbei und ruft in sein Megafon: "Fuck the System! - Wenigstens ein bisschen.“


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