Kurz und klein Meldungen

Medien | aus FALTER 42/11 vom 19.10.2011

Futurezone kehrt zurück Das umstrittene ORF-Gesetz führte zur Einstellung der Futurezone, jener öffentlich-rechtlichen Onlineredaktion, die über digitale Themen berichtete. Der Markenname wurde im Anschluss vom Kurier gekauft, der unter futurezone.at über Webthemen berichtet, allerdings arbeitet dort ein anderes Team als damals im ORF. Damit all die Artikel nicht verlorengehen, die über Jahre hinweg von der einstigen ORF-Futurezone verfasst wurden, gibt es nun ein eigenes Archiv unter fuzo-archiv.at.

2250

Euro brutto verdienen laut einer Studie der Uni Salzburg freie und pauschalierte Journalisten im Schnitt. Die Löhne sinken seit Jahren. Es gibt geschätzt sieben Mal so viele Bewerber wie offene Stellen im Journalismus.

Wiener Zeitung wandert ab Die 160 Mitarbeiter der staatlichen Tageszeitung übersiedeln vom bisherigen Standort am Gürtel in den ehemaligen Schlachthof Sankt Marx, wo ein "Media Quarter“ entstehen soll. Auch für den ORF ist ein Umzug im Gespräch.

Kurt Kuch steigt auf Laut Standard versuchte die Styria-Gruppe den News-Aufdecker abzuwerben. Das Wochenheft machte daraufhin Kuch zum stellvertretenden Chefredakteur.

SOS Ungarn Dass heimische Journalisten in einer Unterschriftenaktion der Gewerkschaft ihre Sorge über die Pressefreiheit in Ungarn ausdrückten, erregt in Ungarn einiges mediales Echo. Die Beobachter wollen die Angelegenheit "weiterhin kritisch verfolgen“ - vorerst im Rahmen einer Debatte und Veranstaltung zur ungarischen "Kehrtwende nach rechts“.

24.10., 17 bis 20 Uhr, 3., Alfred-Dallinger-Platz 1, Anmeldung bei der GPA-djp erbeten


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