Der Erfinder des Web ist kein Freund von Facebook

Medien | Bericht: Ingrid Brodnig | aus FALTER 42/11 vom 19.10.2011

Tim Berners-Lee zu Gast in Wien: Der User hat keine Macht über seine Daten, neue technische Lösungen müssen her

Die Menschheit kann Tim Berners-Lee danken. Der Brite hat wesentlich dazu beigetragen, dass das Web ein Massenerfolg wurde, dass Information für alle Internetbenutzer leicht zugänglich ist und dass diese für das Erstellen von Webseiten und das Lesen von HTML-Dokumenten nichts zahlen müssen. Im Jahr 1989 arbeitete Berners-Lee als junger Informatiker am Forschungsinstitut CERN und schlug ein "universelles, verbundenes Informationssystem“ vor. Seine Lösung hieß "Hypertext“, also "von Menschen lesbare Informationen, die ohne Einschränkungen verknüpft werden können“.

Doch aufgepasst! Heute ist genau dieses offene, für alle zugängliche Web gefährdet. In den letzten Jahren gieren Webseiten wie Facebook nach Daten und bunkern sie ein. "Das sind Silos“, sagt Tim Berners-Lee und kritisiert, dass der User die Kontrolle über seine eigene Information verloren hat, während


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