Wie ein Phönix aus der Asche

Feuilleton | Rundgang: Matthias Dusini | aus FALTER 42/11 vom 19.10.2011

Das Jüdische Museum Wien öffnet nach der Sanierung und unter neuer Führung wieder seine Tore

Singular: Kippa. Plural: Kippot.“ Die Direktorin Danielle Spera erklärt im Shop des Jüdischen Museums die in den Regalen ausgebreiteten Ritualgegenstände. Kippa ist eine runde Kopfbedeckung für Männer. Ja, die habe es bereits vorher hier gegeben, nur zwischen den Büchern versteckt. "Das soll nun alles besser präsentiert werden.“

Vor neun Monaten begann die ehemalige ORF-Journalistin mit der Sanierung des Palais Eskeles in der Dorotheergasse 11, in dem seit 1988 das Jüdische Museum Wien (JMW) untergebracht ist. Der Aufzug war kaputt und die Elektroinstallation veraltet. Vor allem wollte Spera die Eingangssituation verbessern, die bisher von der Buchhandlung über eine abseits gelegene Garderobe zu der durch eine Glaswand abgeschirmten Kassa führte.

Das mit dem Umbau beauftragte Büro ProjectA01 Architects ordnete die sich überkreuzenden Raumfunktionen. Der Besucher betritt nun das Gebäude


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