Im Bad! Im Bad!

Stadtleben | Buchbesprechung: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 42/11 vom 19.10.2011

Ein neues Text- und Bilderbuch stellt die schönsten Badeanstalten Zentraleuropas vor

Gerade rechtzeitig zum Beginn der ungemütlichen Saison erscheint jetzt ein Buch zum perfekten Badevergnügen. Na gut, Iris Meder, Architekturhistorikerin und -autorin (übrigens auch für den Falter), hat mit ihrer Fotografin Monika Schuller bei der Recherche für das Buch "Badefreuden“ nicht ausschließlich Thermal- und Hallenbäder besucht. Immerhin ging es um die "Reise zu den außergewöhnlichsten Bädern in Mitteleuropa“; eine Reise zu über 120 Bädern zwischen Straßburg und Budapest, Wiesbaden und Bellinzona.

Mitteleuropas Badekultur des späten 19. Jahrhunderts, mondäne Kurorte in Mähren, in Ungarn, Österreich oder dem Süden Deutschlands brachten regelrechte Paläste hervor - die meisten davon werden bis heute als Heil- oder auch Spaßbäder benutzt. Anfang des 20. Jahrhunderts standen nicht Heilwirkung, sondern Hygiene und Sport im Vordergrund, wenn’s um Wasser ging. Auch hier zeugen


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