Irreale Welten, real betrachtet

Steiermark | Rückblick: Hermann Götz, Maria Motter, Ulrich Tragatschnig | aus FALTER 42/11 vom 19.10.2011

Der steirische herbst hat in den letzten Wochen das kulturelle Leben in Graz bestimmt. Eine Bilanz

Vorige Woche am Sonntag ging der steirische herbst mit einem letzten Brunch zu Ende. Das Festival neuer Kunst präsentierte sich dieses Jahr unter dem Motto "Zweite Welten“, in rund drei Wochen kamen über 40.000 Besucher. Intendantin Veronica Kaup-Hasler freute sich über eine Auslastung von fast 93 Prozent. Aber hat das szenische Programm für Überraschungen gesorgt? Konnte der Festivaldistrikt die Erwartungen erfüllen? Oder das Ausstellungsprogramm unser Weltbild erschüttern? Das erfahren Sie im herbst-Rückblick.

Keine Angst vor Unterhaltung

Auch heuer war das szenische Programm des steirischen herbst losgelöst von herkömmlichen Formen der dramatischen Inszenierung oder tänzerischen Aktion. So gesehen blieben die Überraschungen im Rahmen - abgesehen vielleicht von der theatralischen Bewusstseinserweiterung in "Terra Nova“ (CREW).

Als Auseinandersetzung mit den Bedingungen des Theaters


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