Schaut gut aus, klingt gut

Extra | Vorschau: Wolfgang Kralicek | aus FALTER 42/11 vom 19.10.2011

Performer als Maschinisten, tanzende Bilder und eine Comic-Oper: das szenische Angebot von Wien Modern im Überblick

Normalerweise ist es die Musik, die die Körper bewegt. Zumindest hat der Besucher einer Tanzaufführung meist den Eindruck, dass die Körper von der Musik angetrieben werden. In "Maschinenhalle #1“ verhält es sich genau umgekehrt: Hier machen buchstäblich die Tänzerinnen und Tänzer die Musik.

Die Choreografin Christine Gaigg, der Komponist Bernhard Lang, der Tontechniker Winfried Ritsch und der Bühnenbildner Philipp Harnoncourt haben für die Eröffnung des steirischen herbst 2010 in der Grazer Helmut-List-Halle eine ebenso spektakuläre wie ungewöhnliche Aufführung kreiert: Zwölf Tänzerinnen und Tänzer agieren auf zwölf im Raum verteilten Plattformen, zwischen denen das Publikum sich frei bewegen kann. Jede Plattform ist mit einem mechanischen Klavier verbunden, die Bewegungen der Tänzer werden über eine Kontaktplatte in Klänge übersetzt.

"Als Performer ist


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