"Irgendein Hobby braucht jeder Mensch“

Extra | Porträt: Walter Weidringer | aus FALTER 42/11 vom 19.10.2011

Gerald Resch erfüllt den Erste Bank Kompositionsauftrag. Und ist weit mehr als "nur“ ein Komponist

Ich fände es auf Dauer unbefriedigend, acht Stunden täglich nur am Schreibtisch zu sitzen - denn letztlich ist Komponieren nichts anderes.“ Gerald Resch, 1976 in Linz geboren und in Wien, Köln und Graz (unter anderem bei Michael Jarrell, York Höller und Beat Furrer) ausgebildet, lässt sich nicht auf das Klischee des einsam schaffenden Künstlers reduzieren, dazu sind seine Interessen und Tätigkeiten zu weit gestreut.

Als Komponist holt er sich seine Anregungen aus unterschiedlichsten Lebensbereichen oder Disziplinen und war von jeher darum bemüht, mit seiner Musik in Kommunikation mit den Interpret(inn)en ebenso wie mit dem Publikum zu treten, wozu er die Beherrschung des Handwerks unerlässlich findet.

Genauigkeit, Leichtigkeit, Anschaulichkeit, Vielschichtigkeit, Schnelligkeit, die Satztitel von Reschs "Fünf Versuchen nach Italo Calvino“ benennen gewissermaßen die Fluchtpunkte


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