Zwei Symposien: Hölderlin für Zender, Wien Modern über Cerha, Birtwistle, Mitterer

Extra | aus FALTER 42/11 vom 19.10.2011

Hölderlin zu lesen und zu vertonen wird für Komponisten Neuer Musik immer wieder zu Pflicht und Neigung. Das Klangforum Wien veranstaltet zu Ehren des heuer 75-jährigen Hans Zender ein eigenes Hölderlin-Symposium unter dem Titel "Ein Zeichen sind wir, deutungslos“ aus dem Gedicht "Mnemosyme“, das der Komponist vor zehn Jahren als Klanggestalt in Musik umgesetzt hat. Das Ensemble führt das Stück im Konzert mit Salome Kammer auf, davor gibt es literaturwissenschaftliche, altphilologische, philosophische und musikwissenschaftliche Beiträge und ein Podiumsgespräch der Referenten mit Zender. Das traditionelle Symposion "Wien Modern“ der Musikuni steht im Zeichen von "Meisterschulen der Neuen Musik“: Diskutiert wird die Musik von Wolfgang Mitterer, Friedrich Cerha und Harrison Birtwistle. Mitterer, Cerha und einige seiner Schüler sind bei Roundtables zugegen.


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