Alles geht in der Alten Schmiede, dort agiert nämlich der Komponist Gerald Resch als Kurator

Extra | aus FALTER 42/11 vom 19.10.2011

Hochkultur bei freiem Eintritt: Jeder darf kommen, auch der Obdachlose. Das gibt es sonst nirgendwo“, schwärmt Gerald Resch, Kurator des Musikprogramms der Alten Schmiede und preist das "utopisch-subversive Element“, das er hier mitverwirklicht sieht (siehe S. 16). Um Quote geht’s in dieser Institution nie, auch der Eintritt der vier Abende bei Wien Modern ist frei, schon am späten Nachmittag wird die "Schmiede“ sicher oft voll sein. Da gibt es eine Zusammenarbeit mit dem ZKM Karlsruhe und Komponisten, deren Namen viele noch nie gehört haben, einen Solo-Auftritt mit Bass-/Kontrabassklarinette, eine Erkundung der Welt von Anestis Logothetis (der heuer 90 Jahre würde) und einen Abend mit dem Pianisten Andreas Teufel, der auch Cerha ("Netzwerk“-Fantasie) und Ligeti spielen wird. Resch: "Man soll in der Alten Schmiede nie allzu sicher sein, was ‚gar nicht geht‘.“


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