Streitbarer Erreger von Neugier, selbstloser Freund

Extra | Würdigung: Heinz Rögl | aus FALTER 42/11 vom 19.10.2011

Statt einiges aus seiner Eröffnungsrede zu zitieren, loben wir hier den Eröffnungsredner von Wien Modern 2011

Geboren bin ich am 25. April 1927, einem Karfreitag, in der Kleinstadt Brünn, zweisprachig, industriell orientiert, mit einer deutschen und auch jüdischen Oberschicht, aber nicht ausschließlich, die Tschechen waren nicht ausgeschlossen am Anfang. Das hat das Bild der Stadt geprägt, was man auch daran erkennt, dass von den rund 300.000 Einwohnern hunderttausend Deutsche waren.“ So beginnt ein anlässlich seines 75. Geburtstags mit ihm geführtes Gespräch, das als Hauptkapitel "Querfeldein“ in dem Buch "Lothar Knessl - In andere Richtungen denken lernen“ erschienen ist.

In zahlreichen Funktionen und mit vielfältigen Aktivitäten ergreift Lothar Knessl seit über einem halben Jahrhundert für die Neue Musik Partei. Er ist ihr Vorkämpfer und Protagonist zugleich. Knessl studierte zunächst in seiner Heimatstadt Klavier. Seit 1947 in Wien, war er Student der Musik- und Theaterwissenschaft


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