Kabarett  Kritik

"Willkommen Österreich“, nur halt ohne Gäste

Lexikon | aus FALTER 43/11 vom 27.10.2011

Das neue Programm von Dirk Stermann und Christoph Grissemann heißt "Stermann“. Das ist schon der erste Gag. Dem folgen gefühlte 300, viele so lustig wie ein gespielter Witz, manche wirklich gut. Davon gibt es allerdings zu wenige, um zwei Stunden lang Spaß zu haben. Die Wiener Festwochen als - gefakter - Show-Produzent, erfundene Biografien, Stermanns Egotrip und die Idee, Grissemann nur mit einer Windel bekleidet auf die Bühne zu schicken, sind lustig. Dazu kommen Video-Einspieler mit Fernsehköchen und dem Bundespräsidenten. Die Rahmenhandlung geht schnell verschütt, und irgendwann ist es dann nur noch wie ein ewiges "Willkommen Österreich“. Ohne Gäste, dafür mit Gag-Recycling. Schade. Weil die beiden Männer mehr könnten. CW

Rabenhof, Mi 20.00


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