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Freuds Ödipus im androgynen Rosenkavalier

Lexikon | aus FALTER 43/11 vom 27.10.2011

Erst vor kurzem erhielt die Literaturwissenschaftlerin Ruth Klüger den Theodor Kramer Preis für Schreiben im Widerstand und im Exil. Als Tochter eines jüdischen Frauenarztes wurde sie als Elfjährige gemeinsam mit ihrer Mutter ins KZ deportiert. Noch kurz vor dem Ende des Krieges gelang ihr die Flucht. Die Erlebnisse dieser traumatischen Jahre schrieb sie in ihrem 1992 erschienen Buch "weiter leben“ nieder. Noch als Teenager emigrierte Klüger in die USA, um an der Universität von Berkeley Germanistik zu studieren. In den 70er-Jahren machte sich die mittlerweile zweifache Mutter mit feministischen Texten einen Namen und war Herausgeberin der Fachzeitschrift German Quarterly. Im Rahmen der Wiener Vorlesungen analysiert sie Hugo von Hofmannsthals "Rosenkavalier“ vor dem Hintergrund von Sigmund Freuds "Traumdeutung“. BK

Rathaus, Volkshalle, Fr 19.00


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