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Falter & Meinung | aus FALTER 43/11 vom 27.10.2011

Politikredakteurin Ingrid Brodnig hatte diese Woche die besten Karten. Sie recherchierte in Oslo 100 Tage nach den verheerenden Anschlägen des Rechtsextremisten Anders Breivik, wie die Norweger mit diesem Trauma umgehen und wieso sie darauf mit dem Ruf nach einer noch offeneren Gesellschaft reagieren (S. 16). Während der Rest der Redaktion in Wien im Regen saß, spazierte Brodnig bei Sonnenschein durch Oslos Ausländerviertel und aß das "beste pakistanische Essen seit langem“. Schockiert hat die ehemalige Erasmus-Norwegen-Studentin hingegen, dass ein Bier dort mittlerweile acht Euro kostet. Joseph Gepp und Nina Horaczek haben derweil bei Gatschwetter in Gummistiefeln den Wilhelminenberg erklommen und zeichnen nach, wie sensationslüsterne Medien und politische Glücksritter den Missbrauch von Heimkindern instrumentalisieren (S. 10).

Im Feuilleton sieht sich diesmal Uwe Mattheiß an, was aus seinem einstigen Baby, der Theaterreform, die er vor acht Jahren miterfand, geworden ist (S. 24). Musikkritiker Heinz Rögl sprach mit dem Liedermacher Wolf Biermann, der in Kürze seinen 75. Geburtstag feiert und demnächst in Wien auftreten wird (S. 28).

Für das Stadtleben erkundete Architekturhistorikerin Iris Meder, wie viel Fifties-Flair im heutigen Wien steckt (S. 34). Red


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