War da was?

Feuilleton | Essay: Uwe Mattheiss | aus FALTER 43/11 vom 27.10.2011

Acht Jahre danach: Einer der theoretischen Vordenker der Wiener Theaterreform rechnet ab

Seit einiger Zeit geht das Gerücht um, das Kulturamt wolle seine Theaterreform "evaluieren“. Die Bundestheater sind es schon, und im Gegensatz zu jenen bestehen bei der Wiener Theaterreform gute Chancen, dass dieser Prozess auch unter den Augen der Öffentlichkeit stattfindet.

Im akademischen Betrieb, aus dem der schöne Evaluationsbrauch stammt, sind solche Verfahren längst geläufig. Jeder Student weiß, den Seminarschein kriegt nur, wer auch den Evaluationsbogen ausfüllt. Manchmal wird das Folgeseminar sogar besser. Im Feld der Kunst ist das nicht so einfach. Welche Methoden erschließen nach welchen Regeln welche Tatsachen? Und was davon wäre einer mit Sachverstand geführten öffentlichen Diskussion nicht zugänglich? Die offene Debatte informierter Teilnehmer ist seit jeher das Erkenntnisverfahren der politischen Sphäre.

Die Fragestellung darin wäre von den Bundestheatern bis zur Freien Gruppe


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