Ein verdammt harter Job

Feuilleton | Recherche: Matthias Dusini | aus FALTER 43/11 vom 27.10.2011

Direktor Gerald Matt kassiert auch für seine Tätigkeit als Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft der Kunsthalle Wien

Die Kunsthalle Wien kommt nicht zur Ruhe. Im Profil berichteten ehemalige Mitarbeiter, sie hätten private Arbeiten für ihren Chef durchgeführt. Thomas Häusle, der Vorstand der Kunsthalle, bestreitet den Vorwurf. Zu keiner Zeit seien private Dienstleistungen für Matt aus Mitteln der Kunsthalle beglichen worden (siehe auch Kommentar S. 6).

Die Österreich-Ausgabe der Zeit legte nun ein Schäuferl nach. Als 2009 der Plan diskutiert wurde, die Kunsthalle mit dem Künstlerhaus zusammenzulegen, tauchte eine von der Stadt Wien in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie auf, die diesen Plan als unrealistisch beschrieb.

Sie stammte ausgerechnet von einer Freundin Matts, was deren Objektivität nicht eben förderlich gewesen sein dürfte. In den bereits einige Monate zurückliegenden Vorwürfen ging es um die Vermischung von privaten Interessen mit den Aufgaben einer öffentlich


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