Was fährt denn da?  

Ein mobiles Kabinett mit grauen Schläfen

Stadtleben | Bericht: Stefan Apfl | aus FALTER 43/11 vom 27.10.2011

Mobilitätskolumne

Die Sonne ging gerade auf, als der ungarische Fahrer die Kontrolle über seinen Lastkraftwagen verlor. Seither liegen auf der A1, Fahrtrichtung Westen, kurz nach St. Pölten Teile des Lkws, eines Überkopfwegweisers und tausende Marillen über die Fahrbahn verstreut. Während sich die Aufräumarbeiten dem Ende zuneigen, reiht sich zehn Kilometer hinter der Unfallstelle ein VW Sharan als vorerst letztes Auto in den Stau.

Genug Zeit also, sich das mobile Kabinett einmal genauer anzusehen. Der Wagen ist vorführneu, außen silbergrau, innen schwarz. Die Sitze sind angenehm erhöht, die Musikanlage klingt selbst in schwindelerregender Lautstärke rauschfrei. Auf die sonst notorisch zu schmale Armabstützfläche neben dem Fenster passen gleich zwei Arme. Sprich, der Wagen ist überaus staugeeignet.

Schon während der 45 Fahrminuten zwischen Favoriten und St. Pölten hat der Sharan bereits zwei Mal überrascht: Erstens, die Fahrgastzelle wirkt von außen groß, von innen aber


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