Bündnis Volksbegehren: Der Text als kleinster gemeinsamer Nenner

Politik | Nina Horaczek | aus FALTER 44/11 vom 02.11.2011

 Die Museumsdirektorin Danielle Spera, der Kabarettist Roland Düringer, der Fußballer David Alaba, der Bundesheerbrigardier Gerald Karner und dazu noch an die 100 Partner und Sponsoren vom Brotproduzenten Ströck über die Industriellenvereinigung, die Grünen, die SPÖ, die Bank Austria bis zum katholischen Familienverband - für sein Volksbegehren "Österreich darf nicht sitzen bleiben“ hat der Industrielle und frühere Finanzminister Hannes Androsch (SPÖ) ungewöhnliche Bündnisse geschlossen.

SPÖ-nahe Organisationen von den Kinderfreunden bis zum Pensionistenverband werben ebenso für eine Bildungsreform wie die Industriellenvereinigung und die Katholische Aktion, die beide traditionell eher der ÖVP nahe stehen. Sowohl die grüne Parteichefin Eva Glawischnig als auch BZÖ-Parteichef Josef Bucher haben angekündigt, das Volksbegehren zu unterzeichnen.

In einem derart breiten Bündnis herrscht nicht nur Harmonie. Bis wenige Stunden vor der offiziellen Präsentation der zwölf Forderungen


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