Skeptiker und Gegner: Warum doch nicht alle ihre Unterschrift abgeben

Politik | Ingrid Brodnig | aus FALTER 44/11 vom 02.11.2011

 Welch Überraschung! Die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) macht bei der Bildungsinitiative nicht mit. Warum denn nicht? Mehr Geld für die Unis, ein sozial gerechteres Schulsystem und eine breitere Diskussion über Bildung, das müsste doch im Sinne der Studierendenvertreter sein. Im letzten Moment ist ihre Unterstützung an einer Streitfrage gescheitert - den Zugangsbeschränkungen. Bei Forderung Nummer 9 sieht das Bildungsvolksbegehren in einem Unterpunkt auch die "Studienplatz-Finanzierung“ vor. Demnach soll festgelegt werden, wie viele Studienplätze es in welchem Fach gibt und wie viel Geld der Staat dort pro Student zahlt.

"Das war für uns der Knackpunkt“, sagt Martin Schott vom Vorsitzteam der ÖH, "im Bildungsvolksbegehren fehlt das Bekenntnis zum offenen und freien Hochschulzugang.“ Den Studierenden ist der Text zu sehr auf die Interessen der Wirtschaft und zu wenig auf den allgemeinen Wert der Bildung ausgerichtet. Trotzdem wird die ÖH dazu aufrufen, das Volksbegehren


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