Wie der Westen von Syriens Folterknechten profitierte

Politik | Rezension: Thomas Schmidinger | aus FALTER 44/11 vom 02.11.2011

Während der "Arabische Herbst“ einzieht, erinnert ein Buch an den vergessenen Nahostkonflikt zwischen Syrien, Libanon und Israel

Mit der Eskalation des Konflikts in Syrien verschiebt sich auch das mediale Interesse am "Arabischen Frühling“ zunehmend von Nordafrika in Richtung Naher Osten. Das Buch des FAZ-Journalisten Markus Bickel leistet eine ebenso leicht lesbare wie fundierte Einführung in den "anderen Nahostkonflikt“ zwischen Syrien, dem Libanon und Israel.

Bickel, der von 2005 bis 2008 als Korrespondent für verschiedene deutschsprachige Medien in Beirut eine entscheidende Phase der jüngeren Geschichte des Libanon miterlebte, schöpft aus einem Fundus an persönlichen Erfahrungen wie aus seinem umfassenden Wissen über Geschichte und Politik des Libanon und Syriens. Wer eine Einführung in die gegenwärtigen politischen Konflikte der Region sucht, die nicht auf den israelisch-palästinensischen Konflikt fokussiert, wird von diesem Buch nicht enttäuscht.

Der multireligiöse


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