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Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vasek | aus FALTER 44/11 vom 02.11.2011

Amazons Kindle Fire will es mit dem iPad aufnehmen

Gibt es eine Alternative zum iPad? Nicht wirklich. Bislang konnte es keiner der Konkurrenten mit Apples Tablet aufnehmen: Das HP-Touchpad und Blackberrys Playbook haben sich als Flops erwiesen, über Samsungs vielgelobtes Galaxy-Tablets schwebt der Rechtsstreit mit Apple. Die einzige Gefahr für das iPad ist Amazons Kindle Fire, das demnächst auf den Markt kommt: Allerdings besticht das Gerät weniger durch innovative Technik als durch seinen günstigen Preis. Immerhin muss man den Herstellern konzedieren, dass sie sich einiges einfallen ließen - vom zusammenklappbaren Tablet bis zu Notizen per Eingabestift. Neu ist auch das Asus Eee Pad Transformer (ca. 500 Euro ohne Vertrag), eine Hybridlösung für Leute, die trotz Touchscreen nicht auf die Tastatur verzichten wollen - also eine Kreuzung aus Netobook und Tablet. Die Keyboardeinheit lässt sich ans Tablet stecken, dann funktioniert das Gerät wie ein Laptop. Die Tastatur besitzt zwei USB-Schnittstellen sowie einen Akku. Dazu gibt es einen Dualcore-Prozessor und immerhin 13 Gigabyte verfügbaren Speicher, WLAN und Bluetooth sowie einen HDMI-Ausgang. Trotzdem ist das Konzept nicht überzeugend. Ein Tablet ist ein Tablet - und eben kein Laptop. Und wer auf dem iPad unbedingt längere Texte schreiben möchte, kauft sich eben für ca. 70 Euro eine Apple-Tastatur. Liebe Apple-Konkurrenten, lasst euch was anderes einfallen!

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


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