"Drogen? Die machen doch nur Ärger!“

Feuilleton | Interview: Gerhard Stöger | aus FALTER 44/11 vom 02.11.2011

Nino Mandl alias Der Nino aus Wien ist der originellste junge Liedermacher des Landes. Ein Gespräch über James Joyce und Peter Rapp, über die Qualitäten von Wolfgang Ambros, den Reiz der 60er-Jahre und sein neues Album "Schwunder“

Der Nino aus Wien sei der André Heller der FM4-Generation, stand in einer Kritik seines Ende 2008 erschienenen ersten Albums "The Ocelot Show“. Diese Zuschreibung wird der 24-jährige Musiker, der eigentlich Nino Mandl heißt, nicht mehr los. Was auch völlig in Ordnung ist - sofern man beim Stichwort Heller nicht an verschwurbelte Selbstverliebtheit, sondern an markante Poesie, eigensinniges Liedermachertum und die eine oder andere Austropop-Sternstunde denkt.

Zwei Jahre nach dem Szenehit "Du Oasch“ und dem zweiten Album "Down in Albern“ veröffentlicht Mandl jetzt gleich zwei neue Liedersammlungen. Mit dem Bandprojekt Krixi, Kraxi & die Kroxn kombiniert er auf dem Gratis-Download-Album "Die Gegenwart hängt uns schon lange zum Hals heraus“ ( www.diegegenwart.at)


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