7 Sachen die Sie über das EISLAUFEN IN WIEN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 44/11 vom 02.11.2011

Wann beginnt die Eislaufsaison?

Genau jetzt! Beim Eislaufverein am Heumarkt und beim Engelmann können Sie ab sofort schon Pirouetten drehen - wenn Sie können.

Wie, beim Engelmann?

Der Engelmann ist Wiens erstaunlichster Eislaufplatz. Die Hernalser Eiskunstbahn befindet sich auf einem Einkaufszentrum, und das hat Tradition. Irgendwie ist es sehr unwirklich, bei Schneetreiben und Flutlicht über den Dächern der Vorstadt herumzurutschen. Freitags gibt’s Eisdisco.

Und der Eislaufverein?

Die Anlage am Heumarkt hat bereits 1867 eröffnet. Auch hier ist das Ambiente schön schräg: Eingeklemmt zwischen Interconti-Hotel und Konzerthaus wird man beschallt.

Und wenn’s draußen schiach ist?

Dann können auch Hobbysportler und Spaßrutscher ab dieser Saison überdacht eislaufen, nämlich in der Albert-Schultz-Eishalle in der Donaustadt.

Da ist doch sonst Eishockey!

Ist es auch. Aber es wurde umgebaut, und nun ist genug Platz in Wiens größtem Eissportzentrum - in der neuen Halle 3. Disco ist hier samstags.

Und Eislaufen mit Aussicht?

Die gibt’s ab 19. November vor dem Schloss Wilhelminenberg. Allerdings darf man sich hier nicht so wahnsinnig viel Auslauf erwarten, der Platz ist eher ein Plätzchen. Und wenn’s dann so richtig kalt ist, gibt’s gleich in der Nähe bei der Villa Aurora wieder einen Natureislaufplatz - ebenfalls mit toller Aussicht auf die Stadt.

Und was ist mit der Alten Donau?

Wer sein Natureiswunder erleben möchte, sollte auf einen bitterkalten Winter hoffen. Denn erst wenn es lange Minusgrade hat, friert die Alte Donau so zu, dass man sie sicher betreten kann. Natürlich auf eigene Gefahr.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige