Wien, wo es isst  

Äußere Florianigasse: urban bis rustikal

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | Lokalaugenschein: Nina Kaltenbrunner | aus FALTER 44/11 vom 02.11.2011

Die äußere Florianigasse ist, abgesehen von Billa und Zielpunkt, echt kein Hort der kulinarischen Einkaufsseligkeit. Dafür ist auf diesem Abschnitt aber die Lokaldichte umso höher und vielfältiger.

Jugendstil, Sparverein ...

Am Schlesingerplatz sind gleich drei Lokale. Einmal das seit Jahrzehnten unangefochtene Wohnzimmer des Grätzels, der Florianihof. Ein wunderschönes Jugendstilcafé, modern und in seiner Schlichtheit sehr gemütlich. Problemlos könnte man hier den ganzen Tag verbringen, vom Frühstück bis zum Mitternachtssnack. Die Karte ist abwechslungsreich und spannt den Bogen von Asien bis Kärnten, der Kaffee kommt von Illy.

Vis à vis eine weitere Institution: das Gasthaus Josefstadt. Hier geht es weniger urban, dafür umso rustikaler zu. In den späten 90er-Jahren hat Herr Skerlec das urige Wirtshaus übernommen, ihm einen "modernen“ Anstrich verliehen und sorgt in der Küche für Bodenständigkeit. Wild ist momentan der Hit, Gansl kommt demnächst, und der absolute Renner


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