Wenn David Lynch auf Arthur Schnitzler trifft

Lexikon | Sara Schausberger | aus FALTER 45/11 vom 09.11.2011

Weißt du, die Seele ist ein weites Land. Ich helfe dir, einen Highway draus zu machen“, heißt es in "Weit.Way.Land“, wo Treue auf Betrug, Mystery auf Komödie, Alpenluft auf Showbusiness und Arthur Schnitzlers "Das weite Land“ auf David Lynchs "Lost Highway“ trifft. Eine Kombination, die erstaunlich gut funktioniert. Friedrich und Genia werden zum Schluss Pete und Alice heißen, sie werden nicht mehr dieselben sein. Dazwischen wird durch einen 5-Elemente-Garten spaziert, geliebt, gemordet und ein Berggipfel bestiegen, weil der Großstädter nur in der Natur "the inner truth“ finden kann. Die Inszenierung ist ein permanenter Stilmix, der Psychothrillereffekte mit Lachern aus dem Off unterlegt. Zum Mitlachen!

Das Off-Theater, Fr, Sa, Di 19.30


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