Kabarett  Premiere

Eine Opernsängerin auf Abwegen

Lexikon | aus FALTER 45/11 vom 09.11.2011

Als eigenwillige Chanteuse ist die gebürtige Spanierin Marie-Thérèse Escribano (Jg. 1926) seit Jahrzehnten eine feste Größe der Wiener Kleinkunstlandschaft. Sie kam 1955 nach Wien, um Operngesang zu studieren, geriet jedoch schnell auf Abwege. Sie trat mit Friedrich Cerhas Ensemble die reihe auf, war 1965 Mitbegründerin eines Ensembles für mittelalterliche Musik und startete schließlich eine Solokarriere. Escribanos aktuelles Programm "Ich bin ein Vorbild“ hat diese Woche Premiere. Die Künstlerin, die selbst immer wieder als "Vorbild“ bezeichnet wird, macht sich darin Gedanken darüber, was denn das überhaupt sein soll: ein Vorbild. Begleitet wird sie von Rosemarie Radtke an Gitarre und Akkordeon. WK

Theater Drachengasse, Premiere Di 20.00


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