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Warum Kunstaktionen im öffentlichen Raum?

Lexikon | aus FALTER 45/11 vom 09.11.2011

Mit einer überdimensionalen Steinschleuder mischt der Kosovare Sislej Xhafa gerade Zürich auf. Seine Ypsilon-Skulptur ragt im Hardau-Park 16 Meter in die Höhe und sorgt für Gesprächsstoff in der konservativen Stadt. Der seit zehn Jahren in New York lebende Künstler gewann die Ausschreibung mit seinem Konzept einer "friedlichen Schleuder“, die, als Schaukel benützt, zu leuchten beginnt. Bekannt wurde Xhafa bei der Biennale 2006, wo er den albanischen Pavillon gestaltete. Mit seinen subversiven Aktionen erforscht er soziale, wirtschaftliche und politische Realitäten und trifft damit mitten ins Herz des europäischen Selbstverständnisses. Ab Freitag sind ausgewählte Arbeiten in der Galerie Christine König zu sehen. Tags darauf spricht der Künstler im Rahmen der Reihe "Conversations“ mit dem Kunsthistoriker Walter Seidl. BK

Christine König Galerie, Sa 12.00


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