Fotografie Vernissage

Von New York nach Bombay und Moskau und zurück

Lexikon | aus FALTER 45/11 vom 09.11.2011

Er war nicht nur ein herausragender Fotograf, als Globetrotter weilte er auch zur rechten Zeit am rechten Ort. So hatte Henri Cartier-Bresson 1948 gerade in Indien Mahatma Gandhi in einer Porträtserie verewigt, als dieser ermordet wurde. Unzählige Ausstellungen wurden dem Magnum-Fotografen bereits gewidmet; das Kunsthaus Wien möchte in der Schau "Henri Cartier-Bresson: Indien - Amerika - Russland“ eine unbekanntere Seite seines Werks auftun. Ausgedehnte Reisen führten den Franzosen in die USA, die ihn faszinierten. Als erster ausländischer Fotograf konnte er 1954 in die Sowjetunion reisen und das Land nach Stalins Tod kennenlernen. In der Gegenüberstellung ergeben die Fotoserien aus Amerika und Russland ein Porträt der Supermächte zur Zeit des Kalten Krieges. NS

Kunsthaus Wien, Di 19.00; bis 26.2.


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