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Künstlerische Zahlenmystik und Orakelspiel

Lexikon | aus FALTER 45/11 vom 09.11.2011

Ein verspielter, mädchenhafter Stil hat Zenita Komad, die auch immer wieder Formen des Theaters in ihre Kunst einfließen lässt, bekannt gemacht. Nun stellt die 1980 in Klagenfurt geborene Künstlerin im Jüdischen Museum am Judenplatz aus. Ihre Personale "Shopping is not spirituality“ schöpft aus dem Fundus kulturhistorischer Motive, die Zahlen eine besondere Bedeutung zusprechen. So taucht etwa 64 immer wieder auf, die als Produkt von acht mal acht in vielen religiösen und spirituellen Kontexten auftaucht. Ein Film zeigt 64 männliche und weibliche Porträtaufnahmen beim Aussprechen eines poetischen Satzes. Performativ wird die Ausstellung durch Verwendung eines spielbaren Orakels, bei dem Komad mehrere Teilnehmer einbindet. NS

Jüdisches Museum, Judenplatz, bis 4.3.


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