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Falter & Meinung | aus FALTER 45/11 vom 09.11.2011

Alle retten den Euro. Aber wer in Europa rettet die Demokratie? Das fragt sich Stefan Apfl, auf dessen Schreibtisch sich derzeit noch mehr Bücher türmen als sonst, ab Seite 10. Eine Mission in Sachen Demokratierettung hatte diese Woche auch Joseph Gepp. Er traf den Organisator der größten zivilen Demonstration in Ungarn seit der Wende, reiste auf den Spuren des neuen Widerstandes gegen die rechte Regierung von Budapest nach Nordungarn und brachte eine Reportage aus unserem Nachbarland mit (S. 16). Nina Horaczek traf derweil die neuen Arbeiter von Wien: junge Menschen, die von der Wirtschaftskrise besonders betroffen sind (S. 14).

Im Feuilleton widmet sich Matthias Dusini anlässlich der Eröffnung von "Melancholie und Provokation“ einer schwierigen Frage: Kann Kunst sexueller Missbrauch sein? Ein Thema, das ihn nicht nur zu Egon Schiele und den deutschen Expressionisten führt (S. 24). Michael Omasta und Michael Pekler setzten sich im Hotel Hilton mit Jeremy Thomas zusammen und sprachen mit dem Filmproduzenten über seinen David-Cronenberg-Film (S. 28).

Das Stadtleben hat dieses Mal gleich zwei zum Gespräch getroffen: Michael Anhammer und Matthias Finkentey von der IG Architektur erklären Christopher Wurmdobler, warum sie erstmals den "Planlos Award“ ausloben (S. 35). Red


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