Kommentar 

Festival ohne Konkurrenz: ein Stück lebendiger Filmkultur

Viennale

Falter & Meinung | Michael Omasta | aus FALTER 45/11 vom 09.11.2011

Wiens internationales Filmfestival ist aus dem herbstlichen Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken. Die Viennale hat ihren Platz erfolgreich behauptet, sowohl im Kinogeschehen der Stadt als auch im internationalen Festivalzirkus.

Letzterer bringt, neben verschärftem Termindruck, auch durchaus seine Vorteile mit sich. Der amerikanische Schauspieler, Sänger und Aktivist Harry Belafonte etwa trat, nur einen Tag nach dem Londoner Filmfestival, in Wien auf, um seine Autobiografie "My Song“ und den Dokumentarfilm "Sing Your Song“ zu promoten - und stand auch der hiesigen Presse und seinen Fans bestens gelaunt Frage und Antwort.

So wichtig die (Wieder-)Entdeckungen bei anderen Festivals für die Viennale sind, so wichtig sind freilich auch die Fehlentscheidungen, die beispielsweise dem kurz vorher stattfindenden Filmfest von Venedig unterlaufen.

Etliche der dort abgelehnten Filme - heuer unter anderem Michael Palms dokumentarischer Science-Fiction-Essay "Low Definition Control - Malfunctions


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