Nur die Briten blockieren

Analyse: Richard Wimmer | Politik | aus FALTER 45/11 vom 09.11.2011

Warum eine Finanztransaktionssteuer nicht nur purer Idealismus der Linken ist, sondern eine pragmatische Lösung für Europa

So knapp dran war man wohl noch nie: Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel warfen sich am G20-Gipfel letzte Woche für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer in die Bresche. Kurz schien es so, als ob auch der amerikanische Präsident sich dafür erwärmen könnte und sich damit die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer auf eine Steuer auf Finanzgeschäfte einigen würden. Gipfelgastgeber Sarkozy warb mit Nachdruck: "Die Finanztransaktionssteuer ist technisch machbar, finanziell unerlässlich und moralisch unumgänglich.“ Doch die Aufmerksamkeit der Gipfelteilnehmer war zu sehr abgelenkt vom griechischen Krisen zirkus, und am Ende scheiterte eine Einigung an den altbekannten Positionen der Briten und Amerikaner, die eine Finanztransaktionssteuer ablehnen, weil sie Sorge um ihre Finanzzentren London und

Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige