Vorwärts in die Vergangenheit!

Feuilleton | Vorschau: Matthias Dusini | aus FALTER 45/11 vom 09.11.2011

Das 21er Haus feiert als Museum für österreichische Gegenwartskunst seine Wiedereröffnung

Vor dem Handwerker liegen hunderte Teile einer Kunstinstallation, der rote Teppich des Künstlers Marcus Geiger ist noch eingerollt. Eine Woche vor der Eröffnung ist das ehemalige Museum des 20. Jahrhunderts, im Volksmund 20er Haus genannt, noch mitten in den Vorbereitungen. Am 15. November ist es - im Rahmen der Vienna Art Week (siehe auch Falter:Woche S. 2) - so weit. Frisch renoviert, unter der neuen Bezeichnung 21er Haus und unter der Leitung des Museums Belvedere öffnet der einst von dem Architekten Heinrich Schwanzer entworfene Kunstpavillon seine Tore.

Die Steinplatten im Hauptraum, die Rostfarbe der Fensterrahmen, die flott geschwungenen Türklinken: Die Denkmalschützer und der Architekt Adolf Krischanitz haben die Zeit zurückgedreht und das Gebäude so hergerichtet, wie es auf der Weltausstellung 1958 in Brüssel ausgesehen haben mag. Zu einem Zeitpunkt, als die Architekturavantgarde


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