Keep Smiling

Feuilleton | Legendenbegegnung: Florian Obkircher | aus FALTER 45/11 vom 09.11.2011

Mit 44 Jahren Verspätung veröffentlicht Brian Wilson, Mastermind der Beach Boys, das legendäre Album "Smile“

Anno 1966 befanden sich die Beach Boys auf dem Zenit. "Pet Sounds“ war gerade erschienen und machte die Kalifornier kurz zur erfolgreichsten Band des Planeten - erfolgreicher als die Beatles, erfolgreicher als die Rolling Stones.

Brian Wilson, der kreative Kopf der Beach Boys, hatte ein Meisterwerk geschaffen, das seiner Zeit weit voraus war. Er experimentierte mit Sounds und kombinierte die Ergebnisse mit unglaublichen Melodien, himmlischen Chorgesängen und Texten voll Witz und Tiefe. Die Tage auf dem Surfbrett waren vorbei, die Beach Boys hatten ihren eigenen Kosmos geschaffen.

Einen Kosmos, in den der damals 25-jährige Brian Wilson mit dem Nachfolgealbum noch tiefer eindringen wollte. "Smile“ war als "Teenage Symphony to God“ konzipiert. Es sollte eine große Erzählung über die Geschichte Amerikas werden und nebenbei den Pop revolutionieren.

Während seine Bandkollegen


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