Neue Platten  

Feuilleton | aus FALTER 45/11 vom 09.11.2011

Kurz besprochen: Coldplay, plötzlich erträglich - und andere musikalische Überraschungen

Pop 

Coldplay: Mylo Xyloto 50 Millionen Alben hat diese Band verkauft, und doch machen sich Kritiker meist über ihren Stadionpomp und Chris Martins Neigung, wie Bonos schlapper Neffe rüberzukommen, lustig. "Mylo Xyloto“ präsentiert sich im Vergleich zum Vorgänger "Viva la vida or Death and All His Friends“ erfreulich abgespeckt. Ungewohnt leichtfüßig bewegen sich Coldplay zwischen elektronischen Sounds und gewohnt großen Refrains. Besonders "Hurts Like Heaven“, das man als eine Mischung aus Phoenix und Bruce Springsteen verstehen kann, ist ein Heuler. Tendenziell weinerliche Balladen gibt es natürlich auch wieder. (EMI) sF

The Walkabouts: Travels in the Dustland Chris Eckman hat seine Band nach dem ruppigen "Acetylene“ (2005) auf Eis gelegt und sich um Projekte wie Dirtmusic und L/O/N/G gekümmert. Als ihm die Wortfolge "Travels in the Dustland“ einschoss, trommelte er die Walkabouts


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