Buch der Stunde

In der John-Lennon-Suite kamen die Tränen

Feuilleton | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 45/11 vom 09.11.2011

Die Laufbahn des Kognitionspsychologen Daniel J. Levitin zeigt, dass man nicht den geraden Weg gehen muss. 1957 in San Francisco geboren, brach er in den späten 1970ern ein Studium der Elektrotechnik ab, um sich in der kalifornischen Musikwelt umzutun. Er wirkte an der Entwicklung eines der ersten Subwoofer-Systeme mit, entwickelte Lautsprecher für The Grateful Dead, arbeitete aber auch als Toningenieur und Produzent für so unterschiedliche Acts wie Jonathan Richman und Santana und spielt bis heute ab und zu in Studiobands Saxofon und Gitarre. In seinen 30ern kehrte Levitin an die Uni zurück. Inzwischen lehrt er als Professor für Neurowissenschaften an der Universität Montreal.

Schreibt ein Mann mit dieser Bandbreite einen Grundlagentext über das Verhältnis des Menschen zur Musik, so kommt dabei keine trockene Wissenschaft heraus. "Die Welt in 6 Songs. Warum Musik uns zum Menschen macht“ (im Original lautet der Untertitel präziser "How the Musical Brain Created Human Nature“)


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